Deklination (Astronomie)

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Die Deklination wird in der Astronomie als eine Koordinate bei der Positionsangabe von Himmelsobjekten verwendet. Sie entspricht der Projektion der Breitenkreise der Erde auf eine (imaginäre) Himmelskugel. Die Deklination gibt somit den Winkelabstand eines Objektes vom Himmelsäquator an. Werte nördlich des Äquators sind positiv, Werte südlich davon negativ. Als Symbol wird in der Astronomie der Buchstabe δ benutzt.

Die Deklination der Sonne schwankt im Jahresverlauf, bedingt durch die Neigung der Erdachse, zwischen +23,5° (am astronomischen Sommeranfang der Nordhalbkugel im Juni) und -23,5° (entsprechend im Dezember).

Die Deklination hängt eng mit der astronomischen Höhe zusammen, ist jedoch unabhängig von Beobachtungsort und -zeitpunkt. Am Nordpol ist die Deklination mit der maximalen Höhe identisch.

Für einen Beobachtungsort der Breite D (nach Norden positiv) lässt sich die maximale Höhe, die ein Stern der Deklination δ über dem Horizont erreichen kann, nach folgender einfacher Formel berechnen:

Hmax = 90° + δ - D

Werte über 90° bedeuten, dass das entsprechende Objekt "über dem Zenit" im Norden steht. Sterne, die näher am Pol stehen, als der eigenen Breite entspricht, bezeichnet man als zirkumpolar.

Darstellung der Deklination auf einer Kugeloberfläche

Siehe auch: Rektaszension, Sommersonnenwende, Wintersonnenwende

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