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Begründung: Unbelegte Begriffsbildung und Theoriefindung, mindestens teilweise sogar falsch (siehe nur die Diskussionsseite). Kein Wunder, dass Quellen fehlen. Gibt übrigens auch noch Country Club (Kalifornien)--Kriddl Ansprechen?YES WE CAN! 05:19, 20. Nov. 2008 (CET) Ein Country Club (in einigen Ländern als Kurzform auch Country) ist allgemein ein meist von einem Club mit exklusiven Zugangsvoraussetzungen betriebenes parkähnliches Areal mit Sport- und Erholungsanlagen in ländlichen Gebieten oder an der Peripherie von Großstädten. Dabei wird der Begriff sowohl für die Anlage als auch für den betreibenden Club oder Verein gebraucht. Der Begriff wird auch für geschlossene Wohnanlagen inmitten solcher Erholungsparke benutzt. Genauso nähern sich Country Clubs mit Wohnmöglichkeiten für die Mitglieder innerhalb der Anlagen an Gated Communitys an.
Country Club als ErholungsanlageAls Erholungsanlage bieten Contry Clubs für ihre Mitglieder neben Sportanlagen und Erholungsarealen auch Unterkunftsmöglichkeiten und Gastronomie. Häufig liegt der Schwerpunkt auf den Sportarten Golf (Sport), Tennis und Reitsport. Die Clubs tendieren zu hohen Mitgliedsbeiträgen und restriktiven Aufnahmebestimmungen, so dass sie vor allem von der gehobenen Mittel- und Oberschicht genutzt werden. Die Gebäude sind architektonisch zumeist an die klassische Villa, Ranch oder das Herrenhaus einer Plantage angelehnt. Country Club als WohnanlageIn Argentinien wurden in den 1940er Jahren die ersten Country Clubs eröffnet. Sie waren zunächst reine Erholungsgebiete, in denen die Oberschicht ein Wochenendhaus im Grünen besaß und sich dort vor allem verschiedener Sportarten wie Golf, Reiten und Tennis widmete. Seit den 1980er Jahren wurden Country-Clubs auch als reine Wohngebiete gebaut, auch im Sinne einer exklusiven Gated Community und erlebten ein zeitweise starkes Wachstum. Dabei spielte für den Boom das Unsicherheitsempfinden in den Großstädten und der Kontakt zur Natur eine Rolle, was dazu führte, dass sich die Oberschicht in diese Clubs zurückzog und diese beinahe nur zum Arbeiten verließ. Dies führte wiederum dazu, dass einige Country Clubs heute oft eine sehr komplette Infrastruktur mit Läden, Schulen und Vergnügungsstätten besitzen.[1] Ein Trend zurück in den Großstadtbereich bildet sich nach 2000 an[2]. Architektonisch lehnen sich nunmehr einige innerstädtische Clubs und Sportstätten an die Landhaus- und Villenarchitektur der Country Clubs an. Country-Clubzugehörigkeit als politischer KampfbegriffAls "Country Club Republikaner" werden in den USA wohlhabende Angehörige der amerikanischen Republikanischen Partei bezeichnet, welche sich von weniger vermögenden Bürgern deutlich abgrenzen aber in gesellschaftlichen Streitfragen wie Abtreibung, Politische Ökologie oder Homo-Ehe sehr linke oder liberale Ansichten aufweisen[3] und im geringeren Maße eine Religion[4] praktisch ausüben. Bei prominenten demokratischen Multimillionären wie Ned Lamont oder John Kerry wurde deren Zugehörigkeit oder Wahlkampfauftritte zu und in exquisiten Country Clubs von politischen Gegnern negativ thematisiert [5]. Einzelnachweise
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